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Sonntag, 25. Oktober 2020:

Amos sprach: Ich bin ein Rinderhirt, der Maulbeerfeigen ritzt. Aber der HERR nahm mich von der Herde und sprach zu mir: Geh hin und weissage meinem Volk Israel!
Amos 7,14-15

Als er aber am Galiläischen Meer entlangging, sah er Simon und Andreas, Simons Bruder, wie sie ihre Netze ins Meer warfen; denn sie waren Fischer. Und Jesus sprach zu ihnen: Kommt, folgt mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen!
Markus 1,16-17

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Zum Friedhof



Der Friedhof I, der 1866 als Nachfolger des Gottesackers an der Lutherkirche eröffnetwurde,
steht allen Menschen,Christen wie Nichtchristen offen.
Er ist die Stätte, auf der die christliche Gemeinde ihre Toten zur letzten Ruhe bettet
und so zugleich ein Zeugnis der Auferstehungshoffnung im Glauben an Jesus Christus.
Der Tod scheint in der heutigen, schnelllebigen Gesellschaft keinen Platz zu haben.
Anonymität und Verdrängung des Lebensendes lassen wichtige Fragen verstummen.
Ein Grab auf dem Friedhof verleiht der Würde des Menschen vor Gott Ausdruck, auch
über das Sterben hinaus.
Der Friedhof ist ein geschützter Raum, der Verstorbenen in Liebe zu gedenken,
um Trauer und Verlust zu bewältigen und die Erinnerung zu pflegen.
So ist der Friedhof auch ein Ort der Lebenden.
Hier ist Möglichkeit zur Begegnung mit anderen Trauernden und zur Einkehr in Stille und Frieden.
Hier kann jeder an ein Grab treten, Blumen niederlegen und seinem Verlust und seiner
Trauer Richtung geben.
An der Gestaltung der Gräber wird sichtbar, wie der Verstorbenen in Liebe gedacht wird
und wie bei ihrem Gedächtnis der christliche Glaube lebendig ist.
Dazu gibt es eine Friedhofsordnung, die das gemeinsame Auskommen der Menschen
erleichtert und die Würde des Ortes bewahrt.

Christus spricht: "Ich lebe und ihr sollt auch leben." (Joh. 14,19).

Alle Arbeit auf dem Friedhof erhält so ihren Sinn und Ihre Richtung.
Bei Fragen und Anliegen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an die Friedhofsverwaltung.

Der Kirchenvorstand der Luthergemeinde